BMBF FONA

Eine umfassende interdisziplinäre wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung des HAMBURG WATER Cycle in der Jenfelder Au erfolgt im Projekt „Demonstrationsvorhaben Stadtquartier Jenfelder Au – Die Kopplung von regenerativer Energiegewinnung mit innovativer Stadtentwässerung (KREIS)“. Dieses vom BMBF geförderte Verbundvorhaben bringt HAMBURG WASSER mit sechs wissenschaftlichen Einrichtungen und drei Praxispartnern aus ganz Deutschland zusammen. Unter der Koordination von Professor Dr.-Ing. Jörg Londong von der Bauhaus Universität Weimar, Professur Siedlungswasserwirtschaft, werden Wissenschaftler und Experten verschiedenster Bereiche zwischen November 2011 und Oktober 2014 das Projekt wissenschaftlich untersuchen und begleiten.

Unter dem Motto „Versorgen durch Entsorgen“ werden Fragestellungen aus folgenden Themengebieten bearbeitet:

  • Energie- und Entwässerungstechnik
  • Behandlung und Reststoffnutzung  
  • Ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit des Konzeptes

Ziel ist es, neuste wissenschaftliche Erkenntnisse in den Planungs- und Bauprozess zu integrieren und damit einen optimalen Betrieb der technischen Systeme durch HAMBURG WASSER zu unterstützen. Es werden Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt, die direkt verwertbar sind und sich auf ähnliche Projekte übertragen lassen. Die so gewonnenen ganzheitlichen, innovativen und zukunftsweisenden Lösungen sollen auf intelligente Weise die Bereiche der Ver- und Entsorgung von Wasser und Abwasser sowie Abfall und Energie vereinen.

Einen Überblick über die Arbeiten im KREIS-Projekt liefern die Projektbroschüre sowie der Schlussbericht.

Die Förderung des Verbundprojektes für alle zehn beteiligten Partner erfolgt im BMBF-Rahmenprogramm Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA). Die Betreuung erfolgt durch den Projektträger Jülich